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Wenn Ernährung das Verhalten von Kindern beeinflusst: Ein bewährter Ansatz bei ADHS, ADS & Autismus-Spektrum-Störung

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Dominik Schlöpfer

Dominik Schlöpfer

7. Mai 20265 Min. Lesezeit

Entdecke, wie gezielte Ernährung Familien mit ADHS, ADS oder Autismus-Spektrum-Störung zu mehr Ruhe und Harmonie verhilft. Die FEBA-Methode zeigt einen natürlichen Weg aus der Anspannung.

Stell dir vor, der Familienalltag ist kein Minenfeld mehr, sondern ein Ort der Sicherheit. Stell dir vor, die ständige Anspannung weicht einer spürbaren Ruhe, und das Lachen deines Kindes ist nicht mehr überschattet von Frustration oder Rückzug. Für viele Eltern von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten mit oder ohne Diagnose klingt das wie eine ferne Utopie. Doch was, wenn der Schlüssel zu dieser Veränderung nicht in weiteren Therapiestunden oder Medikamenten liegt, sondern ganz grundlegend auf unseren Tellern? Gerade beim Thema ADHS und Ernährung wird dieser Zusammenhang immer häufiger diskutiert. Immer mehr Eltern fragen sich, ob ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten bei Kindern mit ADHS, ADS oder Autismus-Spektrum-Störung bestehen kann. Eine Fachstelle in der Schweiz widmet sich seit 1985 genau dieser Frage, und ihre Antwort hat bereits unzähligen Familien einen neuen Weg gezeigt.

Die persönliche Reise: Als sich alles veränderte

Hinter der FEBA-Fachstelle Ernährung bei ADHS steht Pascale Häni, eine diplomierte
Ernährungscoach, deren Überzeugung tief in ihrer eigenen Biografie verwurzelt ist. Ihr Sohn litt jahrelang unter ADS mit starker Hypoaktivität, begleitet von täglichen Schrei- und Weinkrämpfen. „Wir fühlten uns hilflos. Niemand konnte uns helfen“, beschreibt sie diese Zeit. Die Wende kam, als die Familie auf FEBA aufmerksam wurde und eine gezielte Ernährungsumstellung begann. Die Weinkrämpfe ihres damals 8-jährigen Sohnes stoppten nach nur drei Tagen. In den darauffolgenden Monaten gingen auch seine Verhaltensauffälligkeiten – einschliesslich des diagnostizierten ADS – deutlich zurück und waren innerhalb eines halben Jahres nicht mehr präsent. Diese transformative, eigene Erfahrung wurde zum Antrieb für ihren weiteren Weg mit FEBA: Seit über 20 Jahren begleitet Pascale Häni Familien hin zu mehr Ruhe und einem entspannten Miteinander – mit gezielt angepasster Ernährung.

Ernährung für Kinder mit ADHS, ADS, ASS

FEBA arbeitet nach dem Prinzip der oligoantigenen Diät, einem Ausschlussverfahren, das seit Jahrzehnten erprobt ist und zu dem eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien vorliegt. Der Ansatz ist klar und natürlich: Bestimmte Nahrungsmittel können bei sensiblen Kindern wie Trigger wirken und Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsprobleme oder emotionale Turbulenzen verstärken. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten bei Kindern steht dabei im Mittelpunkt. Im FEBA-Programm werden bekannte Auslöser für einen begrenzten Zeitraum weggelassen, um den Stoffwechsel gezielt zu entlasten und eine Beruhigung im Nervensystem zu ermöglichen. In der anschliessenden Phase werden Lebensmittel systematisch wieder eingeführt, um die individuellen Unverträglichkeiten zu identifizieren. Das Ziel ist nicht lebenslanger Verzicht, sondern ein fundiertes Wissen darüber, welche Nahrung dem Kind guttut und welche es aus dem Gleichgewicht bringt.

Unterstützung für betroffene Familien

Um diesen Familien einen zugänglichen Einstieg zu ermöglichen, bietet FEBA einen Wegweiser mit einer fünftägigen Mini-Challenge an – eine erste, unverbindliche Möglichkeit, einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten beim eigenen Kind zu beobachten. Für die vertiefte Umsetzung stehen ein eintägiger Gruppenkurs in Zollikofen bei Bern (Schweiz) oder ein umfangreiches Online-Ernährungsprogramm mit Videoanleitungen, das ortsunabhängig durchgeführt werden kann, zur Verfügung. In beiden Formaten werden die Teilnehmenden durch wöchentliche Live-Calls persönlich von Pascale Häni begleitet, in denen Fragen direkt geklärt und sie Schritt für Schritt durch die Ernährungsumstellung geführt werden.

Veränderungen im Familienalltag

 Die Erfahrungsberichte, die bei FEBA eingehen, erzählen von kleinen Wundern im Alltag: Von Kindern, die plötzlich „fröhlich in der Schule sein“ können, von Jugendlichen, mit denen tiefgründige Gespräche möglich werden, und von Eltern, die ihr Kind endlich ohne den Filter der ständigen Anspannung erleben dürfen. Es ist ein Weg, der Mut und Offenheit erfordert, aber eine wichtige Erkenntnis in den Mittelpunkt stellt: Was wir zu uns nehmen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern kann sich auch auf unser Gefühlsleben und unser Verhalten auswirken. Für Familien, die sich nach einer natürlichen und nachhaltigen Unterstützung sehnen, kann diese Erkenntnis der erste Schritt in ein entspannteres, harmonischeres Familienleben sein. Manchmal liegt der grösste Hebel für Veränderung näher, als man denkt – direkt in unserer Küche. 

Wer herausfinden möchte, ob Ernährung einen Einfluss auf das Verhalten des Kindes hat, kann mit dem FEBA-Wegweiser und der 5-Tage-Mini-Challenge direkt starten und den möglichen Zusammenhang konkret beobachten.

Hier geht’s zum Wegweiser

https://feba-beratung.ch/wegweiser-bestellen/

Ernährung für Kinder mit ADHS, ADS und Autismus-Spektrum-Störung

Bernstrasse 116

3052 Zollikofen, Schweiz

www.feba-beratung.ch/

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